Jede Gemeinschaft benötigt definierte Spielregeln, an denen sich ihre Mitglieder orientieren können und die eine Aussage über die Inhalte und Ausrichtung der Gemeinschaft geben. Von besonderer Bedeutung sind Spielregeln auch bei verschiedenen Meinungen und in Konfliktsituationen. Hier bieten sie Orientierung und Richtschnur für alle Beteiligten. Spielregeln ermöglichen somit ein gemeinsames weiterarbeiten und zusammenleben gerade in Konfiktsituationen. Bei uns heißen die verbindlichen Spielregeln:
Jugendordnung der Malteser Jugend,
Satzung und Leitfaden des Malteser Hilfsdienst e.V.,
Konfessionalitätspapier und
Verfahrens- und Wahlordnung der Malteser Jugend.
Sie regeln im Einzelnen:
den Aufbau und unsere Struktur (Jugendordnung),
die juristische Form (Satzung),
die geistigen Grundlagen (Leitfaden des MHD),
die spirituelle Ausrichtung (Konfessionalitätspapier),
die Verfahrensweisen bei Wahlen und Versammlungen.
Auch regeln sie die Möglichkeiten der Partizipation der Mitglieder am Geschehen in der Gemeinschaft, den Programminhalten, Arbeitsweisen und Finanzen. Auf diözesaner Ebene sind dies bei uns die alle zwei Jahre stattfindenden Diözesanjugendversammlungen. Hier werden die Mitglieder des Diözesanjugendführungskreis gewählt, der die diözesane Arbeit koordiniert, das Budget erstellt und die Mittelverwendung kontrolliert und alle unsere Gemeinschaft betreffenden wichtigen Entscheidungen trifft.